Grüner Saft ist eine unterschätzte und erfrischende Möglichkeit, den Körper mit Vitaminen und Feuchtigkeit zu versorgen. Bei grünen Säften merkst du sofort an deiner Haut, wie sie hydrieren und den Stoffwechsel ankurbeln.

Grüner Saft selber machen
Grüne Säfte trinke ich seit 2018 regelmäßig. Seit der Selleriesaft-Challenge 2019 sogar fast täglich. Das Besondere: Ich mache grüne Säfte immer im Mixer ohne Entsafter. Wenn du einen guten Slow Juicer hast (den du regelmäßig verwendest), perfekt.
Es gibt natürlich grüne Säfte zu kaufen, allerdings ist der Preis oft nicht gerechtfertigt. Vor allem, wenn man weiß, wie leicht und lecker sich so ein Saft zu Hause selber machen lässt. Produkthersteller fügen Säften oft viel Fruchtsaft hinzu (zum Beispiel günstigen Apfelsaft oder Traubensaft), um sie süßer und in der Produktion billiger zu machen. Wenn du grünen Saft selber machst, hast du es besser in der Hand, wie viel Zucker er enthält und wie nährstoffreich er wirklich ist.

Grüner Saft Zutaten
Das heutige Rezept ist meine schnellste und entzündungshemmendes Version. Ich mache ihn seit Jahren in immer neuen Variationen, aber die Grundkombination bleibt gleich. Der Saft schmeckt schon mit nur zwei Zutaten und lässt sich nach persönlichen Vorlieben anpassen. Ich schwöre auf seine Wirkung: Die Haut ist praller, der Darm gesund und du fühlst dich mit der Zeit deutlich energiegeladener.
Die Saftzutaten 🥒🥝
- Gurke – ist mild im Geschmack, enthält viel Wasser und ist echte Zellnahrung. Wenn du genug Gurke zu dir nimmst, spürst du sofort, wie die Haut im Gesicht aufgepolstert wird und der Körper hydriert ist.
- Fenchel – gibt dem grünen Saft eine sanfte und süßliche Note, er schmeichelt dem Magen durch die enthaltenden ätherischen Öle, ist entzündungshemmend und wirkt sehr wohltuend bei einem empfindlichen Bauch.
- Kiwi – ist eine Vitamin-C-Bombe und reich an Enzymen, die unsere Verdauung unterstützen. Sie ist außerdem ein natürliches Präbiotikum für eine gesunde Darmflora.
Abwechslung:
- Frische Minze – enthält ätherische Öle, die eine Wohltat für das gesamte Verdauungssystem sind.
- Frischer Ingwer – sorgt für einen kleinen spicy Kick, wenn du ihn magst.
- Äpfel – eignen sich, wenn du auf süßere Säfte stehst.
- Ananas – reich an enzymen und unglaublich lecker in Kombination mit Gurke
- Sellerie – hat stark entgiftende Eigenschaften und bringt die Verdauung in Schwung.
Grüner Saft: Zutaten aus der Bibliothek
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Wie du den besten grünen Saft selber machst (auch ohne Entsafter)
Der wichtigste Tipp für leckere grüne Säfte ist, so frische und hochwertige Zutaten wie möglich zu verwenden. Der Unterschied zwischen einer Gurke aus dem Biomarkt und einer Discounter-Gurke kann riesig sein, nicht nur geschmacklich, sondern auch im Nährstoffgehalt und natürlich der Schadstoffbelastung.
Wenn du alles beisammen hast, kann es losgehen:
- Wasche die Zutaten gründlich (abtrocknen ist nicht nötig) und schneide sie mitsamt der Schale in kleine Stücke.
Wenn du keine Bio-Zutaten hast, schäle dein Obst und Gemüse lieber, vor allem Gurken, da konventionelle oft belastet sind. - Füge dann die restlichen Zutaten hinzu (Fenchel, Kiwi, Apfel usw.) und mixe ca. eine Minute.
- Die Flüssigkeit durch einen Nussmilchbeutel abseihen. Besonders gut funktionieren Hanf-Nussmilchbeutel, sie sind langlebig, natürlich antibakteriell und sehr feinmaschig.
- Kühl stellen oder direkt trinken, grüner Saft schmeckt im Sommer auch wunderbar mit Eiswürfeln!


Den grünen Saft an deinen Geschmack anpassen
Du kannst mein Rezept gerne als Basis verwenden und verschiedene Kombinationen ausprobieren. Die Zutatenliste ist sehr flexibel. Wenn du Lust auf Abwechslung hast, probiere Folgendes:
- Füge dunkles Blattgemüse hinzu, zum Beispiel Grünkohl oder Spinat. Achte dabei auf die Qualität der Blätter, sie sollten fest und von leuchtender Farbe sein. Wenn du eine Mischung aus mehreren Grünsorten nimmst, bekommt der Saft einen komplexeren Geschmack.
- Bleibe bei einer flüssigen Basis und verwende immer eine Komponente wie Gurke, Sellerie, Orange, Ananas oder Apfel, um der Saftmischung ausreichend Feuchtigkeit zu geben. Alternativ kannst du Wasser oder Kokoswasser nehmen, wenn dir das lieber ist und dein Mixer nicht so stark ist. Je weniger Früchte du verwendest, umso weniger Zucker enthält dein grüner Saft und umso basischer wirkt er.
- Verwende Kräuter wie Salbei, Minze, krause Petersilie oder Koriander in grünen Säften. Damit wird er geschmacklich noch interessanter und liefert extra viele Nährstoffe.
- Verstärke den Geschmack mit Super Foods. Du kannst zum Beispiel Zimt, Maca oder Kurkuma hinzufügen, um den Nährwert zu erhöhen und mehr Geschmacksvariationen zu haben.

Grüner Saft oder grüner Smoothie?
Der Hauptunterschied liegt in der Konsistenz. Beim grünen Saft werden die unlöslichen Ballaststoffe durch das Abseihen entfernt, dadurch ist er leichter verdaulich und entspannt deinen Verdauungstrakt. Gerade wenn du zu einem empfindlichen Bauch neigst oder Entzündungen im Darm hast, werden Säfte oft besser vertragen als Smoothies. Mein grüner Saft ist sozusagen „Rest Day für deine Verdauung“. Er gibt Energie und Nährstoffe, ohne zu belasten. Ideal für den Baby Belly und Normal Belly.
Meine Tipps aus der Praxis
- Der Saft schmeckt am besten, wenn er frisch getrunken wird.
Du kannst ihn auch über Nacht im Kühlschrank aufbewahren, aber mit der Zeit verliert er Vitamine. - Wenn sich Bestandteile trennen, einfach umrühren.
- Wasche alle Zutaten mit einer Gemüsebürste, besonders wenn du sie mit Schale verwendest.
- Hanf-Nussmilchbeutel sind mein Favorit – sie sind robust, leicht zu reinigen und halten ewig.
Mehr gesunde Rezepte zum Trinken:
- 🌼 Goldene Milch – warm oder kalt
- 🥕 Rote Beete Smoothie
- 🍋 Kombucha Limonade
- 🍑 Pfirsich Eistee ohne Zucker
Mehr Rezepte mit Gurke, Fenchel & Kiwi
Von Gurkensalat, über Fenchel Curry bis Kiwi Mochies: Hier findest du weitere gesunde Rezepte mit Gurke, Kiwi oder Fenchel.
Grüner Saft Rezept ohne Entsafter (für ca. 500 ml)
- 2 Gurken, klein geschnitten
- 2-3 Kiwis (goldene und grüne gemixt)
- 1/2 Fenchel, klein geschnitten
So geht’s:
- Gurken zuerst in den Mixer geben und pürieren.
- Restliche Zutaten hinzufügen und mixen.
- Durch einen Hanf-Nussmilchbeutel abseihen.
- Genießen. 🥒
Ich trinke grüne Säfte nun seit Jahren und kann ehrlich sagen: Wenn ich morgen nur noch eine Sache für meine Gesundheit behalten dürfte, wäre es dieser grüne Saft. Er wirkt entzündungshemmend, stärkt die Haut, versorgt den Körper mit Flüssigkeit und unterstützt eine gesunde Darmflora, alles in einem Glas.
Grüner Saft im Mixer – mein Holy Grail seit 2018
In diesem Short zeige ich dir, wie ich meinen grünen Saft ganz ohne Entsafter im Mixer zubereite – schnell, frisch und entzündungsfreundlich.
Grüner Saft FAQ
Grüne Säfte bestehen überwiegend aus grünen Gemüsen wie Gurke, Sellerie, Spinat, Kräutern und optional etwas Obst für die Balance. Sie werden gefiltert, sind leicht verdaulich und liefern viele Mikronährstoffe in flüssiger Form.
Er unterstützt die Hydration, liefert Antioxidantien und Vitamine und kann die Verdauung beruhigen. Viele empfinden ihn als energiegebend, hautfreundlich und entzündungshemmend – abhängig von den Zutaten.
Er bringt schnell verfügbare Nährstoffe in die Zellen, kann den Körper mit Flüssigkeit versorgen, die Darmflora unterstützen und das Energielevel stabilisieren. Durch das Abseihen ist er besonders leicht bekömmlich.
Wenn er überwiegend aus Gemüse besteht: ja. Täglicher grüner Saft kann ein nährstoffreiches Ritual sein. Wichtig: wenig Frucht, hochwertige Zutaten, und auf individuelle Bedürfnisse achten.
Die meisten trinken ihn morgens auf nüchternen Magen für beste Aufnahme und Verdauungsruhe. Abends geht auch – Hauptsache, er tut dir gut. Bei Kiwi: erst Gurke entsaften, dann Kiwi zugeben.
Gurke, Sellerie, Spinat, Grünkohl, Petersilie, Minze, Koriander, Fenchel, grüner Apfel, Limette und frische Kräuter. Je frischer und aromatischer, desto besser der Saft.
Kein Saft verbrennt gezielt Fett. Grüner Saft kann aber helfen, kalorienreiche Getränke zu ersetzen, Entzündungen zu reduzieren und den Körper auszugleichen – was indirekt beim Abnehmen unterstützen kann.
Von 2–7 Mal pro Woche ist alles möglich. Viele trinken ihn täglich, andere mehrmals wöchentlich. Wichtig sind Ingredient-Rotation, Qualität und dein Wohlbefinden.










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