Zitronen Püree herstellen: Nachdem meine Lemon Cheesecake Balls so viral gegangen sind, kamen unzählige Fragen von euch rein. Eine der meistgestellten war: „Adelinde, wie genau machst du dieses Zitronenpüree und wofür kann ich es noch verwenden?“ Hier findet ihr eine einfache Step-by-Step-Anleitung!

Zitronenpüree: Super aromatische Geheimzutat für jede Küche 🍋
Ich liebe Rezepte, die einfach sind und gleichzeitig die volle Wirkung haben. Bei diesem Püree verwenden wir die gesamte Frucht. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern schenkt uns ein Aroma, das so viel tiefer und runder ist als purer Saft. Es ist, als würde man die Sonne in ein Glas füllen!
Das Geheimnis der ganzen Frucht
Warum kochen wir die Zitrone ganze 40 Minuten lang? Durch das sanfte Köcheln verändert sich die Struktur der Schale. Die ätherischen Öle werden milder und das Fruchtfleisch verbindet sich zu einem super cremigen Mus.
- Rohe Zitrone: Die Öle (vor allem das Limonen) sind in rohem Zustand sehr flüchtig, spritzig und fast schon scharf. Das ist toll für einen Frischekick.
- Gekochte Zitrone: Durch das sanfte Erhitzen über 40 Minuten verändern diese Öle ihre Struktur. Die „spitzen“ Aromen werden weich und verbinden sich mit dem Fruchtzucker der Zitrone.
Das Ergebnis: Du bekommst die volle Intensität der Zitrone, aber in einer milden, cremigen Form, die perfekt zu Lemon Cheesecake Balls, Zitronenkuchen und Porridge passt.
So einfach bereitest du Zitronen Püree zu:
Deine Zutaten:
- 1 reife Bio-Zitrone: Die Qualität ist hier ganz wichtig. Wähle am besten eine Sorte mit dünner Schale (wie die Meyer-Zitrone). Sie ist milder und hat weniger Weißanteil unter der Schale, was das Püree besonders fein macht.
- Wasser zum Garen.
Die Zubereitung:
- Waschen: Die Zitrone gründlich unter heißem Wasser säubern.
- Köcheln: Die ganze Frucht in einen Topf mit Wasser geben. Etwa 40 Minuten bei mittlerer Hitze sanft köcheln lassen, bis sie richtig weich ist.
- Vorbereiten: Die Zitrone kurz abkühlen lassen, halbieren und die Kerne sorgfältig herausholen.
- Mixen: Die komplette Zitrone (ja, inklusive Schale!) im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einer feinen, goldgelben Creme verarbeiten.
Haltbarkeit: In einem sauberen Glas hält sich dein Püree im Kühlschrank etwa 1 bis 2 Wochen. Ich verarbeite es meistens am nächsten Tag, wenn es schön durchgezogen ist und etwas Feuchtigkeit verdunstet ist.
Zitronen Püree: Inspiration für deine Küche
Das Püree ist ein Alleskönner und passt wunderbar zu dem, was wir im Health Club lieben:
- Beim Backen: Ein Löffel im Teig macht Zitronenkuchen oder Muffins unvergleichlich saftig und zitronig.
- Für Pasta-Liebhaber: Vermische es mit etwas Olivenöl und frischen Kräutern für eine leichte Zitronen-Pasta.
- Im Salat: Es verleiht Dressings eine cremige Konsistenz und edle Frische.
- Als Highlight: Natürlich als Herzstück für meine Lemon Cheesecake Balls.
Eure Fragen zum Zitronenpüree
Das ist die am häufigsten gestellte Frage! Das Geheimnis liegt in der Kochzeit und der Sorte. Durch das 40-minütige Garen verfliegt die Schärfe der Schale. Wenn du dann noch eine Bio-Zitrone mit dünner Haut wählst, schmeckt das Ergebnis wunderbar aromatisch und kein bisschen bitter.
Ideal sind Meyer-Zitronen oder Amalfi-Zitronen. Meyer-Zitronen sind eine Kreuzung aus Zitrone und Mandarine, dadurch sind sie süßer und haben eine sehr feine Schale. Aber jede Bio-Zitrone mit wenig weißer Haut unter der Schale funktioniert prima.
Ja, absolut. Ich bereite oft direkt zwei oder drei Zitronen zu. Du kannst das fertige Püree auch in Eiswürfelbehälter füllen und einfrieren. So hast du immer eine Portion parat, wenn du spontan backst oder kochst.
Es hat eine ganz andere Textur – fast wie eine Creme. Das gibt deinen Speisen Bindung und ein viel komplexeres Aroma, da wir die wertvollen ätherischen Öle der Schale mitnutzen, die wir beim bloßen Auspressen verlieren würden.





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